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Parkas - die Klassiker legerer Streetwear
Lässig, praktisch und absolut wettertauglich - das sind Parkas. Die langen, gefütterten Mäntel mit Kapuze gehören mittlerweile zu den beliebtesten Winterjacken - auch weil der Winter in unseren Breiten immer härter und länger zu werden scheint.
Der Parka stammt aus dem hohen Norden Alaskas und Sibiriens: Er wurde von den Inuit erfunden und so bedeutet der Begriff "Parka" in Inuktitut so viel wie "Hitze". Die Amerikaner nutzen ihn ab den 1940er Jahren hauptsächlich als Militärjacke. In den bewegten 1960er Jahren fanden die Parkas dann Eingang in die Alltagsmode: Vor allem bei den revoltierenden Studenten war der olivgrüne Militärmantel sehr beliebt. Warum die 68er-Generation sich ausgerechnet für einen Klassiker des Military-Looks entschied, bleibt unverständlich. Von der Subversivität der Parkas ist heute nicht mehr viel übrig geblieben, doch sie gelten immer noch als unangepasst, unkonventionell und urban. Heute gibt es die Parkas in allen Farben; gefüttert, sportlich und funktional sind sie nach wie vor. Mit ihren großen Taschen und der breiten Kapuze, die du dir bei Schmuddelwetter so schön über den Kopf ziehen kannst, ist der Parka absolut alltagstauglich und betont einen selbstbewussten Auftritt. Während Modelabel wie Carhartt oder Roscoe dem schnörkellosen Design der Parkas treu geblieben sind, lassen sich andere Designer auch immer wieder zu modischen Experimenten hinreißen: Herauskommen dabei Parkas im Military-Muster oder im maritimen Look.